Wie oft in der Wo­che trainieren?

Im­mer wie­der wer­de ich ge­fragt, wie oft und lan­ge man trai­nie­ren muss um eine Kampf­sport­art oder Selbst­ver­tei­di­gung zu können.

Mei­ne Stan­dart­aus­kunft lau­tet dann im­mer: „Je öf­ter man eine Sa­che trai­niert, des­to schnel­ler macht man Fort­schrit­te.“ Und so ist es. Kör­per­li­che Fä­hig­kei­ten wer­den durch Wie­der­ho­lung ge­lernt. Un­ser Ge­hirn bahnt ge­wis­se Ab­läu­fe und spei­chert sie im Be­we­gungs­ge­dächt­nis ab, so dass sie op­ti­miert und ab­ruf­bar sind.

Mit ein­mal in der Wo­che Trai­ning braucht mein Ge­hirn und Kör­per ewig, um zu ler­nen, denn er ver­gisst es ein­fach wie­der. Fort­schrit­te blei­ben aus und die Mo­ti­va­ti­on sinkt.

Das gilt für Er­wach­se­ne ge­nau­so wie für Kinder.

Mein Rat ist da­her min­des­tens zwei­mal in der Wo­che zu trainieren.

Neu­er Trend in der Selbstverteidigung

Zur­zeit be­steht ein sehr gro­ßes In­ter­es­se an Selbst­ver­tei­di­gungs­kur­sen. Da wer­den die tolls­ten An­ge­bo­te ge­macht. Selbst­ver­tei­di­gung für Frau­en für Se­nio­ren und Kin­der. Meis­tens sind die­se Kur­se auf eine be­stimm­te An­zahl von Stun­den begrenzt.

Im KSZ gibt es auch Kur­se, aber mit dem Un­ter­schied, dass wir un­se­ren Teil­neh­mern und Mit­glie­dern im­mer wie­der ein­deu­tig sa­gen, dass SV nicht in­ner­halb von Stun­den oder Wo­chen ge­lernt wer­den kann. Es braucht sei­ne Zeit, um sich in ei­ner von Ge­walt, Ag­gres­si­on und Cha­os ge­präg­ten Si­tua­ti­on halb­wegs rich­tig zu ver­hal­ten. Das lernt man nicht in ei­nem rei­nen Frau­en­kurs und auch nicht an ei­nem Wo­chen­en­de und schon gar nicht in ei­nem Theorie-Kurs.

Fallt nicht auf selbst­er­nann­te „In­struk­to­ren“ her­ein, die Euch Ver­spre­chun­gen ma­chen. Selbst­schutz ist har­te Ar­beit und muss ge­übt und wie­der­holt wer­den. Das braucht Zeit!

Wie mal ein gu­ter Freund von sei­nem Gym sag­te: „Ich wer­de nie sa­gen, das ich die Num­mer Eins bin, aber ihr wer­det auch nie von mir hö­ren, das ich nur der Zweit­bes­te bin!“

Kampf­sport­zen­trum Dres­den: „A class of its one“

Trip­le-Se­mi­nar Tae­kwon-Do am 5. Juli 2014

Triple-Seminar Taekwon-Do 5. Juli 2014

Tae­kwon-Do Ra­de­beul präsentiert:

Trip­le-Se­mi­nar
Tra­di­tio­nel­les Taekwon-Do

5. Juli 2014, 10 bis 14 Uhr
Do­jang Stein­bach­stra­ße 21, 01445 Radebeul

Hyong / Kampf / Selbstverteidigung

Re­fe­ren­ten:

  • Meis­ter Bodo Wink­ler (Tae­kwon-Do Dresden)
  • Meis­te­rin Hei­ke Wink­ler (Tae­kwon-Do Dresden)
  • Meis­ter Ben­ja­min Schu­mann (Tae­kwon-Do Radebeul)

Un­kos­ten­bei­trag: 5 €
Die Se­mi­nar­ein­nah­men wer­den für ei­nen ge­mein­nüt­zi­gen Zweck gespendet!

In­for­ma­tio­nen und Anmeldung:
www.taekwondoschule-dresden.de
www.fudomyoo.de

Krav Maga In­struk­tor­aus­bil­dung 2014

Wer­de Krav Maga ‑In­struk­tor und lei­te selb­stän­dig Trainingsgruppen

Die 120 stün­di­ge Aus­bil­dung, die mit ei­ner theo­re­ti­schen und prak­ti­schen Prü­fung ab­schließt ver­setzt dich in die Lage selb­stän­dig Krav Maga Grup­pen an­zu­lei­ten. Ne­ben der Aus­bil­dung in Krav Maga um­fasst die Aus­bil­dung Trai­nings­leh­re, Ers­te Hil­fe und ei­nen Rechts­teil. Die Aus­bil­dung ver­läuft vi­deoun­ter­stützt und er­mög­licht so­mit ma­xi­ma­le Lernerfolge.

Mel­de dich jetzt an und wer­de Krav­Ma­ga- Instruktor

In­for­ma­tio­nen zur Aus­bil­dung bei Ben­ja­min Schu­mann un­ter: 0173/6937654

Was pas­siert bei ei­ner Aus­ein­an­der­set­zung in mei­nem Körper

Wäh­rend ei­ner oder di­rekt vor ei­ner Aus­ein­an­der­set­zung re­agiert un­ser Ge­hirn wie schon vor tau­sen­den von Jah­ren im­mer gleich. Es geht um Flucht oder Kampf! Es ist wich­tig, die Pro­zes­se in uns zu ver­ste­hen, um in ei­ner Kri­sen­si­tua­ti­on ad­äquat han­deln zu können.

Ein Not­fall­pro­gramm des Kör­pers wird ak­ti­viert. (Fight-or-Flight)

Ver­mehrt wird Ad­re­na­lin aus­ge­schüt­tet, das Herz schlägt schnel­ler, der Blut­druck steigt, die Mus­ku­la­tur spannt sich an, der Spei­chel­fluss wird ver­min­dert, Zu­cker und Fett­re­ser­ven wer­den aktiviert,

Das Blut fließt ver­mehrt in die in­ne­ren Or­ga­ne und gro­ßen Mus­keln, Hän­de und Füße wer­den kalt, das Ge­sicht blass, die Pu­pil­len wei­ten sich, der Blick fo­kus­siert sich

Die Kör­per­tem­pe­ra­tur steigt an, der Kör­per schwitzt ver­mehrt, um nicht zu überhitzen,

Die At­mung be­schleu­nigt sich, die Bron­chi­en wei­ten sich, es kann ein Ge­fühl der Atem­not entstehen,

Durch die Aus­schüt­tung von be­stimm­ten Hor­mo­nen sinkt die Schmerz­emp­find­lich­keit, das Im­mun­sys­tem wird ge­hemmt und die Blut­ge­rin­nung beschleunigt,

Im Kör­per wird we­ni­ger Flüs­sig­keit aus­ge­schie­den (Bla­se leer)

Un­wich­ti­ge Kör­per­funk­tio­nen wer­den her­un­ter­ge­fah­ren (Ver­dau­ung, Se­xu­al­trieb etc.)

Nach der An­span­nung über­nimmt wie­der der Pa­ra­sym­pa­thi­kus das Kom­man­do. Es kann zu ty­pi­schen Sym­pto­men wie Mus­kel­zit­tern, Schwä­che­ge­fühl, Harn und Stuhl­drang kommen.

All die­se Re­ak­tio­nen un­ter­lie­gen nicht un­se­rem Wil­len. Wir müs­sen bei Stress ler­nen, mit ih­nen umzugehen.

Das Ge­heim­nis des Erfolgs

…Sie ge­hen es zig Mil­lio­nen­mal durch. Wenn man Ben fragt. Fragt man Chon, nicht an­nä­hernd häu­fig genug.

„Das ist kein scheiß Spiel“, sagt Chon. „Hab ich auch nicht be­haup­tet“, er­wi­dert Ben. „Ich sage, ich hab’s ka­piert. Ich hab’s im Kopf.“

Ja, aber Chon weiß, so­bald es los­geht und ei­nem das Ad­re­na­lin in die Blut­bahn schießt, ver­schwin­det so was auch wie­der au dem Kopf. Dann kommt’s drauf an, was sich dei­ne Mus­keln durch end­lo­se Wie­der­ho­lun­gen, Wie­der­ho­lun­gen und noch mehr Wie­der­ho­lun­gen ge­merkt haben.

Des­halb ge­hen sie’s noch mal durch… (Don Winslow „Zeit des Zorns“)

Wer trai­niert ei­gent­lich Krav Maga

Si­cher kei­ne Feig­lin­ge. Feig­lin­ge sind Men­schen, die sich ih­ren Ängs­ten nicht stel­len. Die sich du­cken und lie­ber weg­schau­en, als für ihre Rech­te oder die An­de­rer einzustehen.

Wer Krav Maga trai­niert will sich die­ser Angst vor kör­per­li­cher Ge­walt oder der Ohn­macht in ei­ner schein­bar aus­sichts­lo­sen Si­tua­ti­on stel­len. Wer be­haup­tet, er habe kei­ne Angst, der lügt. Im Krav Maga Trai­ning nä­hern wir uns die­sem Ge­fühl. Wir stel­len uns un­se­rer Angst und ge­hen über sie hinaus.

Vor ei­ner es­ka­lier­ten Si­tua­ti­on kei­ne Angst zu ha­ben ist dumm. Trotz der Angst sinn­voll zu han­deln ist der Spi­rit des Krav Maga.

Stell dich dei­ner Angst, über­win­de sie und handle.

Trai­nie­re mit uns zu­sam­men Krav Maga.

Neue Trai­nings­zeit für Krav Maga

Am 06.06.2013 star­tet im KSZ eine neue Trai­nings­zeit für An­fän­ger. Von 20.00 Uhr bis 21.15 Uhr gibt es Ba­sis-Tech­ni­ken des Krav Maga.

Alle An­fän­ger, aber auch Fort­ge­schrit­te­ne, die ihre Ba­sics auf­fri­schen wol­len sind herz­lich eingeladen.

Das Bes­te dar­an, der mo­nat­li­che Bei­trag bleibt gleich!