Neues Logo Krav Maga Dresden

Mit der neuen Website und den neu strukturierten Seminaren und der Instruktorausbildung hat Krav Maga Dresden nun auch ein neues Logo.

Der Begriff: “Speed-Surprise-Violence of action” stammt aus dem militärischen “Close quarters combat”  und lässt sich direkt auf das Krav Maga System des Kampfsportzentrum Dresden übertragen:

Speed steht für die schnellen, überfallartigen Verteidigungstechniken im Vorwärtsgang die allen KM-Techniken gemein sind.

Surprise bedeutet im realen Straßenkampf die Umkehr der Opfer-Täter Struktur. Aus einem scheinbaren Opfer wird ein aktiver Täter.

Violence of action steht im Krav Maga für die Nutzung aller Ressourcen in einer Auseinandersetzung. Hilfsmittel, Behelfswaffen und die radikale Ausübung der Handlungsgewalt bis zur Aufgabe des Aggressors.

Dieser Strategie ordnen wir alle Aktionen bei Krav Maga Dresden unter und unterziehen alle Techniken einer kritischen Prüfung, ob sie der geforderten Strategie standhalten.

Wie oft in der Woche trainieren?

Immer wieder werde ich gefragt, wie oft und lange man trainieren muss um eine Kampfsportart oder Selbstverteidigung zu können.

Meine Standartauskunft lautet dann immer: “Je öfter man eine Sache trainiert, desto schneller macht man Fortschritte.” Und so ist es. Körperliche Fähigkeiten werden durch Wiederholung gelernt. Unser Gehirn bahnt gewisse Abläufe und speichert sie im Bewegungsgedächtnis ab, so dass sie optimiert und abrufbar sind.

Mit einmal in der Woche Training braucht mein Gehirn und Körper ewig, um zu lernen, denn er vergisst es einfach wieder. Fortschritte bleiben aus und die Motivation sinkt.

Das gilt für Erwachsene genauso wie für Kinder.

Mein Rat ist daher mindestens zweimal in der Woche zu trainieren.

Neuer Trend in der Selbstverteidigung

Zurzeit besteht ein sehr großes Interesse an Selbstverteidigungskursen. Da werden die tollsten Angebote gemacht. Selbstverteidigung für Frauen für Senioren und Kinder. Meistens sind diese Kurse auf eine bestimmte Anzahl von Stunden begrenzt.

Im KSZ gibt es auch Kurse, aber mit dem Unterschied, dass wir unseren Teilnehmern und Mitgliedern immer wieder eindeutig sagen, dass SV nicht innerhalb von Stunden oder Wochen gelernt werden kann. Es braucht seine Zeit, um sich in einer von Gewalt, Aggression und Chaos geprägten Situation halbwegs richtig zu verhalten. Das lernt man nicht in einem reinen Frauenkurs und auch nicht an einem Wochenende und schon gar nicht in einem Theorie-Kurs.

Fallt nicht auf selbsternannte “Instruktoren” herein, die Euch Versprechungen machen. Selbstschutz ist harte Arbeit und muss geübt und wiederholt werden. Das braucht Zeit!

Wie mal ein guter Freund von seinem Gym sagte: “Ich werde nie sagen, das ich die Nummer Eins bin, aber ihr werdet auch nie von mir hören, das ich nur der Zweitbeste bin!”

Kampfsportzentrum Dresden:  ”A class of its one”

Triple-Seminar Taekwon-Do am 5. Juli 2014

Triple-Seminar Taekwon-Do 5. Juli 2014

Taekwon-Do Radebeul präsentiert:

Triple-Seminar
Traditionelles Taekwon-Do

5. Juli 2014, 10 bis 14 Uhr
Dojang Steinbachstraße 21, 01445 Radebeul

Hyong / Kampf / Selbstverteidigung

Referenten:

  • Meister Bodo Winkler (Taekwon-Do Dresden)
  • Meisterin Heike Winkler (Taekwon-Do Dresden)
  • Meister Benjamin Schumann (Taekwon-Do Radebeul)

Unkostenbeitrag: 5 €
Die Seminareinnahmen werden für einen gemeinnützigen Zweck gespendet!

Informationen und Anmeldung:
www.taekwondoschule-dresden.de
www.fudomyoo.de

Krav Maga Instruktorausbildung 2014

Werde Krav Maga -Instruktor und leite selbständig Trainingsgruppen

Die 120 stündige Ausbildung, die mit einer theoretischen und praktischen Prüfung abschließt versetzt dich in die Lage selbständig Krav Maga Gruppen anzuleiten. Neben der Ausbildung in Krav Maga umfasst die Ausbildung Trainingslehre, Erste Hilfe und einen Rechtsteil. Die Ausbildung verläuft videounterstützt und ermöglicht somit maximale Lernerfolge.

Melde dich jetzt an und werde KravMaga- Instruktor

 

Informationen zur Ausbildung  bei Benjamin Schumann unter:  0173/6937654

Was passiert bei einer Auseinandersetzung in meinem Körper

Während einer oder direkt vor einer Auseinandersetzung reagiert unser Gehirn wie schon vor tausenden von Jahren immer gleich. Es geht um Flucht oder Kampf! Es ist wichtig, die Prozesse in uns zu verstehen, um in einer Krisensituation adäquat handeln zu können.

Ein Notfallprogramm des Körpers wird aktiviert. (Fight-or-Flight)

Vermehrt wird Adrenalin ausgeschüttet, das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt, die Muskulatur spannt sich an, der Speichelfluss wird vermindert, Zucker und Fettreserven werden aktiviert,

Das Blut fließt vermehrt in die inneren Organe und großen Muskeln, Hände und Füße werden kalt, das Gesicht blass, die Pupillen weiten sich, der Blick fokussiert sich

Die Körpertemperatur steigt an, der Körper schwitzt vermehrt, um nicht zu überhitzen,

Die Atmung beschleunigt sich, die Bronchien weiten sich, es kann ein Gefühl der Atemnot entstehen,

Durch die Ausschüttung von bestimmten Hormonen sinkt die Schmerzempfindlichkeit, das Immunsystem wird gehemmt und die Blutgerinnung beschleunigt,

Im Körper wird weniger Flüssigkeit ausgeschieden (Blase leer)

Unwichtige Körperfunktionen werden heruntergefahren (Verdauung, Sexualtrieb etc.)

Nach der Anspannung übernimmt wieder der Parasympathikus das Kommando. Es kann zu typischen Symptomen wie Muskelzittern, Schwächegefühl, Harn und Stuhldrang kommen.

All diese Reaktionen unterliegen nicht unserem Willen. Wir müssen bei Stress lernen, mit ihnen umzugehen.

Das Geheimnis des Erfolgs

…Sie gehen es zig Millionenmal durch. Wenn man Ben fragt. Fragt man Chon, nicht annähernd häufig genug.

“Das ist kein scheiß Spiel”, sagt Chon. “Hab ich auch nicht behauptet”, erwidert Ben. “Ich sage, ich hab’s kapiert. Ich hab’s im Kopf.”

Ja, aber Chon weiß, sobald es losgeht und einem das Adrenalin in die Blutbahn schießt, verschwindet so was auch wieder au dem Kopf. Dann kommt’s drauf an, was sich deine Muskeln durch endlose Wiederholungen, Wiederholungen und noch mehr Wiederholungen gemerkt haben.

Deshalb gehen sie’s noch mal durch…      (Don Winslow “Zeit des Zorns”)

Wer trainiert eigentlich Krav Maga

Sicher keine Feiglinge. Feiglinge sind Menschen, die sich ihren Ängsten nicht stellen. Die sich ducken und lieber wegschauen, als für ihre Rechte oder die Anderer einzustehen.

Wer Krav Maga trainiert will sich dieser Angst vor körperlicher Gewalt oder der Ohnmacht in einer scheinbar aussichtslosen Situation stellen. Wer behauptet, er habe keine Angst, der lügt. Im Krav Maga Training nähern wir uns diesem Gefühl. Wir stellen uns unserer Angst und gehen über sie hinaus.

Vor einer eskalierten Situation keine Angst zu haben ist dumm. Trotz der Angst sinnvoll zu handeln ist der Spirit des Krav Maga.

Stell dich deiner Angst, überwinde sie und handle.

Trainiere mit uns zusammen Krav Maga.